Vorarlbergs "Zivildiener des Jahres 2018" kommt aus dem Götzner Kolpinghaus

Julian Satler aus Altach absolvierte bis Jänner 2019 seinen Zivildienst im Kolpinghaus Götzis. Am Freitag wurde er von Staatssekretärin Karoline Edtstadler ausgezeichnet.
Vorarlbergs "Zivildiener des Jahres 2018" kommt aus dem Götzner Kolpinghaus

Der Altacher Julian Satler war von Mai 2018 bis Ende Jänner 2019 im Kolpinghaus Götzis als Zivildiener tätig. In dieser Zeit begegnete er den Bewohner stets auf Augenhöhe und pflegte einen wertschätzenden, ja freundschaftlichen Kontakt. Er organisierte Gruppen- und Freizeitangebote wie zum Beispiel Filmnachmittage, Ausflüge in den Wildpark oder Kürbisschnitzen, überzog freiwillig die vorgegebene Arbeitszeit, um etwa in Eigeninitiative für eine Hausbewohnerin, einen Hausbewohner eine Mahlzeit zuzubereiten, jemanden zur Kontrolle ins Krankenhaus zu bringen oder bei einem Umzug inklusive Aufbau der Möbel zu helfen. Nach Ablauf des Zivildienstes verlängerte der 21-Jährige seine Tätigkeit im Götzner Kolpinghaus um zwei weitere Monate.

Im Rahmen ihres Vorarlberg-Besuches hat die Staatssekretärin im Bundesministerium für Inneres, Karoline Edtstadler, am Freitag (22. März) Julian Satler als Vorarlbergs "Zivildiener des Jahres 2018" ausgezeichnet. Als Gratulanten stellte sich auch Landesrat Christian Gantner und Bürgermeister Christian Loacker ein.

Staatssekretärin Edtstadler, die Julian Satler zur Preisverleihung nach Wien eingeladen hat, nannte die Zivildiener "wichtige Leistungsträger der Gesellschaft". Gekürt wurde der Gewinner von einer Jury besetzt mit Persönlichkeiten, die mit dem Zivildienst eng verbunden sind. „Mir hat die Zeit hier in Götzis sehr gut gefallen. Der Umgang und die Gespräche mit den Bewohner haben bleibende Erinnerungen hinterlassen“, erklärt Julian Satler. Der Zivildienst hat den jungen Altacher so begeistert, dass er ab Herbst eine Ausbildung im Sozialbereich starteten wird. „Und vielleicht kommt er ja bald als Mitarbeiter zu uns zurück“, freut sich die Kolpinghaus-Geschäftsführerin Sina Escher.

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