Siedlungsbegleitung in der Wohnanlage Blattur

Im Rahmen des Sonderwohnbauprogrammes wurde in Götzis die Wohnanlage Blattur, mit insgesamt 33 Wohnungen, errichtet. Seit Jahresbeginn läuft ein Vernetzungsprojekt für die neuen Bewohner.
Siedlungsbegleitung in der Wohnanlage Blattur

In der neuen Wohnanlage Blattur/Kommingerstraße findet ein Siedlungsprojekt statt, das die Bewohner über das Jahr hinweg begleiten wird. Wie im Sonderwohnbauprogramm vorgesehen wurde ein Drittel der Wohnungen an bleibeberechtigte Haushalte vergeben. Ziel ist es, eine bestmögliche Integration der bleibeberechtigten Familien und der neuen Bewohner erreichen zu können. Teil des Projekts ist es auch, die Götzner Bevölkerung in diesen Integrationsprozess einzubinden. Initiiert wurde die Siedlungsarbeit auf Wunsch der Marktgemeinde Götzis und der Wohnbauselbsthilfe. Die Leitung des Projekts hat Sina Escher vom Kolpinghaus in Götzis übernommen. Sie wird bei ihrer Arbeit von Kompetenzstelle des IFS unterstützt. Finanziell wird das Projekt vom Amt der Vorarlberger Landesregierung sowie der Wohnbauselbsthilfe getragen.

Gemeinschaftsgärtchen

Neben dem Integrationsgedanken sind die jungen Bewohner ein Schwerpunkt des Projekts. 58 Kinder und Jugendliche sind unter den 113 Bewohnern der Wohnanlage. Um das Zusammenleben der jungen Generation zu fördern, wurden bereits einige Aktionen in Kooperation mit der Offenen Jugendarbeit Götzis angeboten. In zwei kleinen Gärtchen auf dem Areal wurden Salat und Gemüse angepflanzt, um diese dann zu ernten und miteinander zuzubereiten. Das Interesse der Kinder und Jugendlichen war enorm. Sie kümmern sich um die Gärtchen, gießen die Pflanzen und jäten das Unkraut.

Spielebus zu Besuch

Mitte Juni war der Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfes zu Gast in der Wohnanlage. Es gab einen buntgemischten Spielenachmittag, denn eingeladen waren neben den Kindern und Jugendlichen aus Anlage auch Schüler der angrenzenden Volksschule. Für Programm hatte auch die Offene Jugendarbeit gesorgt. Gemeinsam konnten mit den Kindern wurden tolle Graffitis gestaltet. Weitere Veranstaltungen für die Kinder und Jugendlichen sind bereits in Planung. So soll es im Herbst beispielsweise eine Straßenmalaktion geben.

Neben den gemeinsamen Aktionen finden regelmäßig Hausbesuche und Gespräche statt, bei denen verschiedene Themen besprochen werden können. Entstehende Konflikte können so deutlich leichter ausgeräumt werden. Einmal im Quartal findet zudem ein Treffen der Steuerungsgruppe statt. Vertreter der Marktgemeinde, des Wohnbauträgers, des IFS und der Projektleitung bringen sich auf den aktuellen Stand und planen die weitere Vorgehensweise und falls notwendig neue Themenschwerpunkte.

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