Offene Jugendarbeit verlegt Lerntreff ins Freie

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen – das dachte sich auch das Team der Offenen Jugendarbeit und verlegte seine Aktivitäten ins „Moos“.
Offene Jugendarbeit verlegt Lerntreff ins Freie

 Der Götzner Jugendtreff Chilli Chill muss nach wie vor geschlossen bleiben. Die kürzlich vorgenommenen Lockerungen der Maßnahmen gegen das Corona-Virus erlauben es jedoch, dass sich Kleingruppen wieder im Freien treffen. Das machte sich das OJA-Team zu Nutze, um den Jugendlichen wenigstens den Lerntreff wieder anbieten zu können. „Wir waren in den letzten Wochen am Telefon und auf den Sozialen Medien für die Jugendlichen erreichbar. Der direkte Kontakt hat uns aber allen gefehlt – den Jugendlichen und dem Team“, berichtet Karin Außerer, Leiterin der Offenen Jugendarbeit Götzis. Der Jugendplatz Moos bietet mit seinen überdachten Sitzgelegenheiten eine gute Übergangslösung. Aber auch im Freien müssen sich die Jugendarbeiter sowie die Jugendlichen an die Schutzmaßnahmen halten: Sie tragen Mund-Nasen-Masken und halten Abstand zueinander. Bei zwei Jugendarbeitern dürfen höchstens acht Jugendliche am Lerntreff teilnehmen – sie müssen sich daher im Vorhinein anmelden. „Das funktioniert gut. Die Jugendlichen sind motiviert und freuen sich, dass solche Treffen nun wieder möglich sind“, erzählt die studierte Erziehungswissenschaftlerin.

Auch der letzte Termin der Schreibwerkstatt für den inzwischen abgeschlossenen Wettbewerb „Ich als Götzner Bürgermeister*in“ fand draußen statt. Bei strahlendem Sonnenschein brachten die Jugendlichen mithilfe des OJA-Teams ihre Ideen für eine perfekte Gemeinde aufs Papier.

„Bis der Jugendtreff seinen gewohnten Betrieb wieder in vollem Umfang aufnehmen kann, sind wir bemüht, Aktivitäten anzubieten, die den aktuellen Schutzmaßnahmen entsprechen“, so Außerer. 

Seit der Schließung des Jugendtreffs fahren sie im Rahmen der mobilen Jugendarbeit außerdem vermehrt Plätze an, die von den Jugendlichen häufig besucht werden, etwa den Skatepark im Mösle, den Garnmarkt oder den Bahnhof. Vor Ort versucht das Team, die Jugendlichen für das Thema „Corona“ und die Wichtigkeit der Schutzmaßnahmen zu sensibilisieren.

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