Miteinander den öffentlichen Raum genießen können

Vandalismus und Lärmbelästigung auf Spielplätzen machen ortspolizeiliche Verordnung notwendig.
Miteinander den öffentlichen Raum genießen können

Attraktive Frei- und Grünräume bekommen in der Gestaltung von Ortszentren einen immer höheren Stellenwert, auch in der Markgemeinde Götzis. Sie bieten Raum für Erholung und Freizeit. Generationenübergreifend sollen die öffentlichen Freiräume Platz für soziale Kontakte bieten.

Damit alle von diesen Plätzen profitieren können, braucht es Regeln, die ein gelungenes Miteinander fördern. In Götzis haben sich in den letzten Monaten die Beschwerden über Lärmbelästigung, Vandalismus und Vermüllung gehäuft.

Trotz verstärktem Einsatz der Mitarbeiter der Offenen Jugendarbeit, Aufklärungsgesprächen und intensiven Apellen gibt es eine kleine Gruppe Jugendlicher, die abends auf den Spielplätzen laute Musik hört und haufenweise Müll hinterlässt.

Als Konsequenz hat die Götzner Gemeindevertretung bei ihrer Sitzung am 17. September eine ortspolizeiliche Verordnung über die Nutzung unserer Spielplätze beschlossen. Zum Schutz der Anrainer ist darin enthalten, dass der Aufenthalt auf verschiedenen Plätzen ab 20.00 Uhr nicht mehr erlaubt ist. „Die mit großer Mehrheit beschlossene Verordnung ist notwendig, um gegen diese kleine Gruppe von Unbelehrbaren vorgehen zu können“, erklärt Bürgermeister Christian Loacker. Er betont aber, dass man von Seiten der Gemeinde weiterhin zuerst das klärende Gespräch mit den Jugendlichen suchen werde. Und auch die Mitarbeiter der OJA werden im Rahmen der mobilen Jugendarbeit weiterhin verstärkt auf den öffentlichen Spielplätzen präsent sein.

Zudem werden nicht sofort Anzeigen eingebracht, wenn sich Personen am Abend ruhig auf den Spielplätzen aufhalten. Diese werden auf die neue Verordnung aufmerksam gemacht. Gegen unbelehrbare Ruhestörer könne man mit der Verordnung aber leichter vorgehen, so Bürgermeister Loacker.

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