Lockerung des Besuchsverbots in Pflegeheimen

Seit 4. Mai 2020 können Angehörige ihre Verwandten in den Häusern der Generationen in Götzis und Koblach unter besonderen Bedingungen wieder besuchen.
Lockerung des Besuchsverbots in Pflegeheimen

Seit Auftreten der ersten Corona-Fälle in Vorarlberg ist es das größte Anliegen der Häuser der Generationen, die Bewohner und Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen. „Die Schwierigkeit lag von Anfang an darin, den höchstmöglichen Schutz zu bieten und gleichzeitig die Bedürfnisse der Bewohner zu berücksichtigen“, berichtet Achim Steinhauser, Geschäftsführer der Häuser der Generationen. Die vergangenen Wochen seien für alle nicht gerade einfach gewesen – vor allem für die Senioren, die ihre Angehörigen und Bekannten nur per Videotelefonie sehen konnten.

Die positive Entwicklung der Infektionszahlen ließ jedoch kürzlich eine Lockerung des Besuchsverbots zu: Seit Montag sind Besuche in den dafür vorgesehenen Begegnungszonen wieder möglich. Dennoch müssen die Pflegeheime weiterhin vor einer Corona-Infektion geschützt werden. Um diesen Schutz zu gewährleisten und den Kontakt nach außen auf einem niedrigen Niveau zu halten, erfolgen die Besuche bis auf Weiteres unter besonderen Bedingungen:

  • Für den Besuch muss im Vorhinein telefonisch ein Termin mit dem jeweiligen Wohnbereich vereinbart werden (Besuchszeiten).
  • Pro Bewohner ist nur ein Besucher erlaubt.
  • Der Besuch wird in einer Besucherliste festgehalten (Dokumentation).
  • Bitte kommen Sie nur, wenn Sie gesund sind (Gesundheitscheck beim Empfang).
  • Die Besuche finden in den von den Pflegeheimen definierten Begegnungszonen statt.
  • Während des Besuches ist auf die bekannten Hygienevorschriften zu achten (Händedesinfektion, Abstand von 1,5 Metern, kein Körperkontakt, Mund-Nasen Schutz).
  • Die Besuchszeit wird anfangs zeitlich beschränkt, damit alle Bewohner die Gelegenheit erhalten, Besuch zu empfangen.

„Wir sind uns bewusst, dass wir mit diesen Bedingungen den Bedürfnissen und Erwartungen unserer Heimbewohner und deren Angehöriger nicht in vollem Umfang nachkommen können. Im Hinblick auf die Sicherheit und den erhöhten Organisationsaufwand sind diese Maßnahmen momentan aber die beste Lösung“, so Steinhauser. Er hoffe weiterhin auf das Verständnis der Angehörigen und bedanke sich für deren Geduld.

Message