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„Götzner Junggmüas kocht uf“

Im Rahmen des Projekts „Götzner Junggmüas kocht uf“ besuchten die Kindergartenkinder aus Götzis kürzlich die Anbauflächen von Elmar Ströhle in Sulz.
„Götzner Junggmüas kocht uf“

„Hier wächst alles biologisch und ganz ohne Chemie“, erklärt der Elmar Ströhle bei der Ankunft der Kinder. Der Götzner ist stolz darauf und sein Gemüse wird in der Marktgemeinde sehr geschätzt. Der Großteil des Gemüses, das in der Küche des Haus der Generationen in die Töpfe wandert, stammt aus dem Anbau von Elmar Ströhle. Und am Ende landet das Gemüse eben auch auf den Tellern der Kindergartenkinder, die mit dem Zug nach Sulz gekommen sind, um zu sehen, wo ihr Essen herkommt. Das Wissen rund um den Stellenwert von regionaler Herkunft des Essens möchte Klaus Gröber, der Küchenchef für die Häuser der Generationen Götzis und Koblach, den Kinder weitergeben. Am Rand des Gemüsefelds im Schatten unter einem Walnussbaum wartet der 42-Jährige mit einer Jause auf das „Götzner Junggmüas“. Doch alles ist noch nicht vorbereitet. Mit den Kindergartenpädagoginnen und Elmar Ströhle geht es für die Kinder erst auf das Karottenfeld, denn die fehlen noch für die wohlverdiente Jause. Jedes Kind zieht eine Karotte aus der Erde. Kurz gewaschen sind die Karotten genau die richtige Ergänzung. Kräuterdipp, Brot und Tomaten, Paprika und Gurken direkt vom Feld warten bereits. Gemeinsam stärken sich die die Kinder, bevor es wieder zurück nach Götzis geht.

Der Besuch auf dem Gemüsefeld in Sulz war der Auftakt für das Projekt „Götzner Junggmüas kocht uf“. Im Rahmen der Re-Zertifizierung der Marktgemeinde Götzis als „familienfreundlichegemeinde“ wurde die Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Kindern die lokale Erzeugung von Lebensmitteln und deren Zubereitung näherzubringen.

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