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Gelebte Bürgerbeteiligung

Die Marktgemeinde Götzis lädt regelmäßig Bürger aktiv ein, ihre Projekteideen, Initiativen oder Innovationen in der Projketschmiede Götzis mit kreativen Menschen zu diskutieren und weiterzuentwickeln.
Gelebte Bürgerbeteiligung

Getragen wird das Format Götzner Projektschmiede von einem ehrenamtlichen Team und ist vernetzt mit dem Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung im Land Vorarlberg. An zwei konkreten Projekten wurden aktuell geschmiedet.

Zum Thema „mehr Götzis für’s Hypomeeting Götzis“ wurde die Frage eingebracht, welche Wege können beschritten werden, damit sich die Bevölkerung wieder stärker mit dem Weltklassemeeting identifiziert? Beim Hypo-Meeting Götzis trifft sich seit 1975 jedes Jahr Ende Mai/Anfang Juni die Weltelite des Zehnkampfs der Männer und des Siebenkampfs der Frauen. Das Meeting ist hinter den Olympischen Spielen das bedeutendste, bei den Athleten anerkanntesten und bei den Zusehern beliebteste Mehrkampfmeeting der Welt.

Diese Ausnahmestellung hat dazu geführt, dass das Hypo-Meeting mit der „Heritage Plaque“ Auszeichnung in eine Art „Hall of Fame“ der internationalen Leichtathletik aufgenommen wurde. Diese Ehrung ist angelehnt an das Unesco Weltkulturerbe, damit ist das Götzner Mehrkampfmeeting mit der Geschichte der Leichtathletik verknüpft.

Wie nun wieder mehr Nähe zwischen dem Meeting und der Bevölkerung von Götzis herzustellen und die Begeisterung für die größte Sportveranstaltung des Landes geweckt werden kann, dazu wurden mehrere konkrete Möglichkeiten in der Schmiede gesammelt und werden nun zur Umsetzung vorbereitet.

Beim Thema “Gründachoffensive, für noch mehr Lebensqualität“ befassten sich die Mitdenker mit den Fragen, wie können Gebäudeeigentümer gewonnen werden, ihre bestehenden Dächer umzurüsten und was braucht es, um Bauherren für die Idee zu begeistern?

Das Vorarlberger Rheintal hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt, hin zum drittdichtest besiedelten Raum Österreichs nach Wien und Graz. Die Betriebe, die Infrastruktur und sicher auch die Mentalität der Menschen locken an. Dies und auch die florierende Wirtschaft führen zu einer weiterhin starken Bautätigkeit samt der damit verbundenen Versiegelung der Böden. Klimaerwärmung, fehlende Versickerungsmöglichkeiten des Regenwassers sind bekannte Herausforderungen. Experten bestätigen, in der Begrünung von bestehenden und neuen Flach- und Pultdächern liegt ein erhebliches ökologisches und ökonomisches Potential. Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, Reduktion der Umgebungstemperatur, Luftreinigung, verlängerte Haltbarkeit der Dächer sind nur einzelne Aspekte. Von innovativen Formen der Information und von der Einbindung der Politik, Bauträger, Handwerker und der Bürger soll die Gründachoffensive getragen werden.

Die eingebrachten Ideen werden nun zusammengefasst und aufgearbeitet, um konkrete Schritte zur Umsetzung setzen zu können.

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