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Erster MINT - Kindergarten in Götzis

Der Kindergarten Moos setzt mit dem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) neue Maßstäbe in der Kindergartenbetreuung.
Erster MINT - Kindergarten in Götzis

Die Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik (MINT)-Förderung hat zum Ziel, Kinder für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und das Interesse nachhaltig zu etablieren. Bereits im Kindesalter wird der Grundstein für eine MINT-Begeisterung gelegt. Kinder, die schon in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen in ihren MINT-Kompetenzen gefördert und in ihrem Tun bestärkt werden, entwickeln ein positiveres Selbstkonzept in Bezug auf Naturwissenschaft und Technik. Dies hat zur Folge, dass sie sich zukünftig mit einem weit größeren Selbstvertrauen technischen Herausforderungen annähern und diese mit einem anderen Selbstverständnis meistern werden. Gerade deshalb ist der frühe Kontakt mit entdeckendem und forschendem Lernen im MINT-Bereich so wichtig.

„Unser Ziel für den Kindergarten ist es, die Kinder zu eigenständigem Forschen, Entdecken, Beobachten, Experimentieren, Analysieren, Vermuten, Überprüfen, Dokumentieren anzuregen und dies in unserer pädagogischen Arbeit zu verankern“, erklärt Katharina Egger, Leiterin des Kindergartens Moos.
Die Räumlichkeiten des Kindergartens sind so vorbereitet, dass die Kinder selbständig Spielen, Forschen und Entdecken können. Dafür wurden eigene Bereiche eingerichtet. So gibt es beispielsweise eine Forscherecke in der die Kinder selber Experimente durchführen können. „Besonders wichtig ist uns auch, dass Mädchen und Buben gleichermaßen gefördert und gefordert werden. Im Kindergartenalltag wird kein Unterschied gemacht ob es Mädchen oder Buben sind. Alle haben dieselben Möglichkeiten. Wir als Pädagoginnen agieren als Vorbilder und versuchen möglichst viel selber zu machen (beispielsweise Möbel zusammenbauen, Wände zu streichen, Hochbeete bauen). Dadurch zeigen wir auch den Mädchen, dass der Umgang mit technischem Material nicht alleine Männersache ist, sondern dass dies Frauen sehr wohl auch können. Wir ermutigen sie auch selber Hand anzulegen und mit zu bauen“, so Katharina Egger weiter.
Bei den geführten Aktivtäten, wird viel mit halben Gruppen gearbeitet. Hier trennen die Pädagoginnen nicht nur nach Entwicklungs- und Sprachstand, sondern auch ganz bewusst in Mädchen und Buben. Dadurch sollen Mädchen ermutigen werden, auch mit technischen Sachen zu spielen und den Umgang spielerisch zu erlernen.

 

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