Erarbeitung des Agglomerationsprogramms Rheintal auf Kurs

Bis Sommer 2021 wird ein grenzüberschreitendes, genehmigungsfähiges Agglomerationsprogramm erarbeitet, um Schweizer Bundessubventionen für Verkehrsinfrastrukturen zu erhalten.
Erarbeitung des Agglomerationsprogramms Rheintal auf Kurs

Die Verabschiedung des Zukunftsbildes durch die Mitgliedsgemeinden des Vereins Agglomeration Rheintal im Sommer 2018, zu den auch die amKumma-Gemeinden Altach, Götzis, Koblach und Mäder sowie die Stadt Hohenems gehören, bildete den Startschuss für verschiedene Vertiefungsarbeiten in den Bereichen Verkehr, Siedlung und Landschaft. Über den Stand der Arbeiten informierte Vereinspräsident Reto Friedauer an der Mitgliederversammlung.

 

Schwerpunkt Fuss- und Radverkehr

Für eine erfolgreiche Bewertung des Agglomerationsprogramms sind umsetzungsreife Projekte eine der Grundanforderungen. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass umsetzbare Maßnahmen vor allem im Bereich des Fuss- und Radverkehrs vorhanden sind. Hier ist das Potenzial groß und Projekte sind rasch und kosteneffizient umsetzbar.

 

Öffentlicher Verkehr: Netzplanung und Tarifsituation

Der öffentliche Verkehr ist ein wichtiges Element bei der Erarbeitung des Agglomerationsprogrammes. Im Rahmen der Mobilitätsstrategie Rheintal wurde die Konzeptidee zweier grenzüberschreitender Buslinien entwickelt, welche Altstätten mit Dornbirn und St. Margrethen mit Götzis verbinden und im Bereich zwischen Heerbrugg und Hohenems einen Umsteigeknoten bilden. Die Umsetzbarkeit dieses "H-Konzepts" wird nun in einer Studie geprüft.

Die Preise für den Kauf von öV-Tickets auf Vorarlberger und St. Galler Seite klaffen weit auseinander. Diese Tatsache macht den grenzüberschreitenden öV unattraktiv. Eine Studie analysiert die Ist-Situation der Tarifstrukturen mit dem Ziel, umsetzbare Lösungsansätze zur Optimierung der Situation aufzuzeigen.

 

Arbeitsprogramm – Terminplan

Bei der Agglokonferenz am 4. Juli 2019 werden die verschiedenen Interessengruppen über den Stand der Arbeiten informiert. Die Strategien und Maßnahmen liegen bis im Winter 2019/2020 vor. Im Juni 2020 wird das Agglomerationsprogramm in die Vernehmlassung gehen. Eingabefrist beim schweizerischen Bund ist im Juni 2021. Weitere Infos unter www.agglomeration-rheintal.org

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