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Der Ruine Montfort eine Zukunft geben

Verein zur Erhaltung und Belebung von Neu Montfort lud zum Workshop in die Götzner Volkshochschule.
Der Ruine Montfort eine Zukunft geben

Seit Beginn des 14. Jahrhunderts thront das Wahrzeichen der Marktgemeinde auf einem Ausläufer des Therenbergs oberhalb des Orts. Bestand die Burg ursprünglich nur aus dem noch heute erhaltenen Wohnturm, wurde sie im 16. Jahrhundert ausgebaut, ehe gegen Ende des 17. Jahrhunderts der Verfall begann.

Bei einem gemeinsamen Treffen, unter der Leitung von Obmann Christoph Längle, Kulturgemeinderat Christoph Kurzemann sowie Architekt Wolfgang Ritsch, möchten wir nun den ideellen Wert dieses Denkmals für Götzis und dessen konkrete Nutzungsmöglichkeiten auf breiter Basis feststellen. Klar ist, dass der Erhalt der historischen Mauern an erster Stelle steht. Dafür gibt es regelmäßige Begutachtungen der Statik. Beim Workshop des Vereins ging es aber auch um Szenarien, wie die Ruine in Zukunft genutzt werden soll und wie die Bestandsicherung nachhaltig umgesetzt werden kann.

Eines der Ergebnisse aus den Workshoprunden war, dass sich die Teilnehmer geschlossen für eine sanfte Nutzung der Ruine ausgesprochen haben. Kleine kulturelle Veranstaltungen sind durchaus vorstellbar, die intensiv kommerzielle Nutzung jedoch nicht. Auch die Aufwertung des Burghofs und die Darstellung der Geschichte der Burg war den Teilnehmern aus Politik, Verwaltung und Freunden der Ruine Neu Montfort und dem Bundesdenkmalamt ein großes Anliegen. In den nächsten Schritten werden nun Möglichkeiten zur Finanzierung der Bestandsicherung und Restaurierung ausgelotet.

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