Christl Lampert präsentierte „Leben in Meschach“

Christl Lampert präsentierte am Sonntag auf dem Vorplatz der Kirche St. Wolfgang in Meschach ihr Buch „Leben in Meschach“ der Öffentlichkeit.
Christl Lampert präsentierte „Leben in Meschach“

Viele Meschacher und „Lüt us am Land dunna“, unter ihnen Labg. Werner Huber und das Verlegerehepaar Dr. Michelle und Mag. Günter Bucher, hatten sich eingefunden und erfreuten sich an der Festrede von Mag. Wolfgang Berchtold und den von der Autorin auswendig vorgetragenen Textproben.

Berchtold verwies darauf, dass die am 22. Dezember 1946 in Meschach als Christine Vogel geborene Autorin eine Meschacherin von den Zehen- bis in die Haarspitzen sei. „Alles an ihr ist Meschach!“, sagte er.

Sie sei eine Bergbäuerin, die sich oft über den Sinn hinter den Dingen Gedanken mache und die sich nicht mit oberflächlichen Antworten zufrieden gebe. Sie sei nach wie vor eine stolze und engagierte Bäuerin und habe sich zeitlebens um Anerkennung für den Beruf der Bäuerinnen eingesetzt.

Das, was sie in ihrem Leben bewegte, versuchte sie auch mit Worten und Sätzen auszudrücken.  So veröffentlichte sie 1990 in dem Sammelband „Mir Wibar mitanand“ einen ersten Text mit dem Titel „Was a Bürin alls künna söt“. 

Zum Schreiben dieses nun veröffentlichten Buches sei sie motiviert worden durch die Übernahme von zwei ihrer Texte in das Buch „ummakummaummi“, welches 2016 erschienen ist, und die darauf folgenden Auftritte in Götzis und im ORF.

Christl Lampert zum neuen Buch, das übrigens auch das erste Buch über Meschach ist: „Es ist kein Buch geworden, das gespickt ist mit Jahreszahlen und verschiedenen Daten, wo-was-wie-mit wem geschehen ist. Nein, es ist ein Buch, das aus Nacherzählungen und persönlichem Empfinden entstanden ist.“

Wer sich für Meschach interessiert, erfährt viel Interessantes in diesem Buch. Über die wichtigsten Geschlechter von Meschach, über die alten Familien und die jungen, über die Herkunft der Bewohner und der unterschiedlichen Flurnamen, über die Schönheit und die Besonderheiten der Parzellen, über die Gasthäuser und Feriengäste, über das Rodeln und Schifahren, über Schule und die Kirche und vieles mehr.

Den an die 150 anwesenden Gäste waren jedenfalls begeistert und für Christl Lampert gab es viel Applaus. Und die Bücher gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln! Ab Montag ist das Buch übrigens auch im Buchhandel zu kaufen.

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