1. Neuigkeiten
  2. Arbogaster Fragen

Arbogaster Fragen

In dieser Programm-Reihe heißt St. Arbogast Persönlichkeiten willkommen, mit denen man in der Gesprächsrunde wesentlichen Fragen aus Gesellschaft, Politik, Geschichte, Spiritualität und Philosophie auf den Grund geht.
Arbogaster Fragen

Bei dieser Veranstaltungsreihe haben Sie die Möglichkeit mit interessanten Persönlichkeiten wesentlichen Fragen auf de grund zu gehen.

Gesprächsbeginn ist jeweils um 9.30 Uhr, gemeinsamer Ausklang mit dem Gesprächsgast beim Mittagsmenü Kosten: € 17,--, Sonderpreis für Jugendliche mit der aha-Karte oder Studentenausweis: € 7,--

 

MI 2. Oktober 2019: Leonhard Paulmichl Wie gelangte der Bergbauern-Sohn aus Stilfs in die Chefetage des ORF? Warum weckt die Brenner-Grenze stets Emotionen? Und welche Bedeutung haben die Medien zur Identitäts-Stiftung im Alpenraum?
Leonhard Paulmichl ist 1938 als letztes von zehn Kindern einer Südtiroler Bergbauern-Familie zur Welt gekommen. Er studierte Geschichte und Germanistik, wirkte als Südtirol-Korrespondent des ORF und leitete 18 Jahre lang den ORF Vorarlberg. Der begnadete Erzähler berichtet aus einem bewegten Leben. Dabei beantwortet er Fragen zu politischen Entwicklungen in seiner Zeit als Journalist – dazu zählen etwa der EU-Beitritt mit der Öffnung der Brenner-Grenze oder die ORF-Reform unter Gerd Bacher.

MI 23. Oktober 2019: Iwan Sokolowsky Was kennzeichnet die verschiedenen Strömungen im Islam? Welche Bedeutung hat die Religion für die zugezogenen Muslime? Und ist ein gutes Miteinander von Christen und Muslimen in Österreich möglich? P. Iwan Sokolowsky SJ reist vom Wiener Kardinal-König-Haus nach St. Arbogast. Er absolvierte seine Ordensstudien in München, Innsbruck und Rom. Nach Aufenthalten in Bosnien und Ägypten (Sunniten), Syrien und Libanon (Schiiten und Alewiten), Indien und Großbritannien (Sunniten und Ahmadiya) wurde er Konsultor bei der päpstlichen Kommission für den interreligiösen Dialog mit dem Islam und dozierte am päpstlichen Institut für islamische Studien über Sufitum und Spiritualität. In Zeiten der aufgeregten und angstgeprägten politischen Auseinandersetzung lassen wir uns von einem Experten unsere Fragen zum Islam beantworten.

MI 13. November 2019: Hildegard Breiner Wie erlebten Sie den Atom-Widerstand in Zwentendorf? Warum glauben Sie trotz der Nachrichten zum Klimawandel an eine gute Zukunft? Und warum braucht es Persönlichkeiten wie Greta Thunberg, um mediale Aufmerksamkeit zu erlangen?
Hildegard Breiner kam 1936 zur Welt. Seit Jahrzehnten engagiert sich die Bregenzerin für Umweltthemen – zunächst mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann Franz Viktor in der Anti-Atom-Bewegung, später für die Erneuerbaren Energien und als Obfrau des Naturschutzbundes Vorarlberg. In St. Arbogast erzählt Hildegard Breiner aus ihrem engagierten Leben. Wir fragen sie unter anderem, warum ihr das „Trend-Setten“ in der Umweltpolitik stets lieber ist, als das „Nein-Sagen“, und wie man die politische Hartnäckigkeit behält, ohne verbittert zu werden.

MI 11. Dezember 2019: Reimer Gronemeyer Was gibt Hoffnung inmitten der Krisen? Wie kann unsere Welt menschlicher werden? Und was gibt in unserer egozentrischen Gesellschaft Halt?
Reimer Gronemeyer kam 1939 in Hamburg zur Welt. Der Soziologe und Theologe beschäftigt sich in seiner Arbeit mit den Fragen des Alterns in der Gesellschaft. Zuletzt betonte er in seinem Buch „Tugend“, dass wir uns gegen Hass, Gier und Ignoranz entscheiden und zu einem freundschaftlichen Umgang mit der Welt finden können. Da bei vielen Menschen derzeit eine ängstliche Grundstimmung vorherrscht – etwa vor Zuwanderung, wirtschaftlichem Abstieg oder Digitalisierung – dreht sich dieser Vormittag in St. Arbogast um die Frage, was trotz allem Hoffnung gibt.

Message