Götzis setzt weitere Maßnahmen für Familien

Im Rahmen des Re-Audit familienfreundliche Gemeinde hat sich die Gemeindevertretung einstimmig auf einen Maßnahmenkatalog geeinigt.
Götzis setzt weitere Maßnahmen für Familien

Die Familien haben in der Marktgemeinde Götzis seit jeher einen hohen Stellenwert. Der Einsatz für Familien wird seit 2011 durch das Zertifikat „familienfreundliche Gemeinde“ des Bundesministeriums Familie und Jugend bestätigt.  

Im Frühjahr hat die Marktgemeinde damit begonnen den Auditprozess weiterzuführen und auf den bestehenden Ergebnissen aufzubauen. Außerdem wird durch ein Re-Audit zusätzlich das UNICEF-Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“ erlangt. Ziel des Audits ist es, die bestehenden Maßnahmen für Familien in der Gemeinde zu identifizieren und den Bedarf an weiteren zu ermitteln.

Im vergangenen Sommer konnten sich die Götznerinnen und Götzner an einer Umfrage beteiligen, um die Zufriedenheit mit dem bestehenden Angebot zu eruieren. Zudem wurden Anregungen für Verbesserungen aufgenommen. Viele Rückmeldungen sind dabei eingelangt und vom Projektteam in einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst worden. Die Ideen wurden den verschiedenen Lebensphasen, angefangen von der Schwangerschaft über das Kleinkinderalter bis zu den Teenagern zugeteilt. Berücksichtigt werden aber auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder die Einbindung älterer Generationen, beispielsweise durch Projekte wie die Lesepaten.

 

Schließzeiten im Sommer halbieren

Am Montagabend wurde den Gemeindevertretern ein Katalog mit 16 Maßnahmen zur Beschlussfassung vorleget. Einer der wichtigsten Maßnahmen betrifft die Schließzeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen im Sommer. Diese sollen auf 15 Tage reduziert werden. Weitere Maßnahmen sind die Erneuerung des Spielplatzes Kommingen sowie kleinere Umbauten auf den anderen Spielplätzen. Zudem soll ein Jugendangebot ähnlich dem Götzner Kindersommer geschaffen werden. Kochkurse und Jugenddisco sind ebenfalls im Maßnahmenkatalog zu finden, wie das Schaffen von Wickelmöglichkeiten im Zentrum oder freies WLAN im Ortskern. Als weiterer Schritt werden die Maßnahmen nun in konkreten Projekten ausgearbeitet, damit möglichst rasch mit der Umsetzung begonnen werden kann.

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