Fußgängerzone „Am Garnmarkt“

für mehr Qualität im Zentrumsbereich
Fußgängerzone „Am Garnmarkt“

Am 21. Jänner wurde mit der Eröffnung der Fußgängerzone "Am Garnmarkt" eine der Rahmenbedingungen des Gemeindevertretungsbeschlusses vom 26. September 2016 umgesetzt.

Der neue autofreie Bereich erhöht die Sicherheit für Fußgänger und wertet das Flanieren auf. Bereits bei der Planung des Areals „Am Garnmarkt“ beabsichtigte man die Schaffung eines autofreien Bereiches. 2011 setzte man mit der bestehenden Flanierzone, die sich von Beginn an gut bewährte, den ersten Schritt. Seit der Einführung der Fußgängerzone genießen die schwächeren Verkehrsteilnehmer den Vorrang und können den Einkaufsbummel entspannter erleben. Denn eine Fußgängerzone darf nur in bestimmten Zeiträumen zu Ladezwecken befahren werden. Gekennzeichnet wird die Fußgängerzone am Anfang und am Ende mit einer blauen Hinweistafel (siehe Abbildung).

Im Areal „Am Garnmarkt“ wird die Fußgängerzone wie folgt geregelt:

  • Das Befahren der Fußgängerzone zur Durchführung von Ladetätigkeiten ist täglich im Zeitraum von 05:00 bis 10:00 Uhr nur mit Schrittgeschwindigkeit gestattet.
  • Ebenfalls ist das Fahrradfahren mit Schrittgeschwindigkeit in der Fußgängerzone erlaubt.
  • Mit Inkrafttreten der Verordnung wird die derzeit bestehende Kurzparkzone im Bereich der Fußgängerzone aufgehoben.

 

VERORDNUNG

über die Einrichtung einer Fußgängerzone im Garnmarkt Areal in Götzis aufgrund des Beschlusses des Gemeindevorstandes der Marktgemeinde Götzis vom 15.12.2016.

Auf Grund des § 76a sowie 94 d Z 8 StVO 1960 idgF in Verbindung mit § 60 Abs 1 des Gemeindegesetzes, LGBl 40/1985 wird verordnet:

 §1

Im Garnmarkt Areal in Götzis wird das öffentliche Straßennetz innerhalb des im beiliegendem Lageplan dargestellten Gebietes „Fußgängerzone Garnmarkt“ zur Fußgängerzone gemäß § 76a StVO 1960 bestimmt.

 §2

Neben den im § 76a Abs 5 StVO 1960 genannten Fahrzeugen darf die Fußgängerzone zur Durchführung von Ladetätigkeiten täglich in der Zeit von 05:00 Uhr bis 10:00 Uhr sowie von Fahrradfahrern befahren werden.

§3

Diese Verordnung ist durch die Straßenverkehrszeichen nach § 53 Abs 1 Z 9a bzw. 9b StVO 1960 („Fußgängerzone“, „Ende einer Fußgängerzone“) und den entsprechenden Zusatztafeln gemäߧ 54 StVO 1960 kundzumachen; sie tritt gemäß § 44 Abs 1 StVO 1960 mit der Anbringung der Zeichen in Kraft.

§4

Mit Inkrafttreten dieser Verordnung treten die Verordnungen
144-10/171/11/Hu vom 13.09.2011 - Parkverbot entgegen Bodenmarkierungen
144-10/174/11/Hu vom 13.09.2011 - Kurzparkzone 30 min
144-10/175/11/Hu vom 13.09.2011 - Zonenbeschränkung 20 km/h

außer Kraft.

Christian Loacker, Bürgermeister

 

 

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