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Tage der Utopie 2017

Montag bis Sonntag, 24. - 30. April 2017 im Bildungshaus St. Arbogast, Götzis - Entwürfe für eine gute Zukunft – das Festival für visionäre Ansätze mit Vorträgen, Dialogen, Workshops, Aufstellungen, Morgenmeditation, Pausen und Neuer Musik.
Tage der Utopie 2017

In der letzten Aprilwoche wird das Bildungshaus St. Arbogast in Götzis zu einem Zentrum zukunftsweisender Ideen, Konzepte und Diskussionen. Unkonventionell vom Charakter und vielfältig von den Themen und Angeboten her gehören die Tage der Utopie zu den erfolgreichsten Bildungsevents im Bodenseeraum.

Bereits zum 8. Mal lädt die biennal veranstaltete und mit dem Staatspreis für Erwachsenenbildung ausgezeichnete Tagung über 1.200 Teilnehmende zum regen Austausch in einzigartiger Atmosphäre. Allen Interessierten sei empfohlen, sich möglichst rasch Restkarten für das Festival zu sichern.

„Die Utopie eröffnet durch ihren Unterschied zum Status quo ein produktives Vokabular für Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Gestaltung. Sie ist weniger das Ziel, als Schwung und Richtung sich aufzumachen. Der Weg entsteht immer beim Gehen. Aber es ist entscheidend, welchen geistigen Landschaften wir uns bewegen. Welche Bilder uns navigieren. Und ob wir uns vereinzelt oder in Gemeinschaft empfinden“, wie die Kuratoren Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger bezüglich des Charakters der Tagung erklären.

In der persönlichen Begegnung mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen eröffnet sich ein offener Dialog, der durch die spezielle Konzeption der Tagung intensiviert wird. So werden die Themen und Zukunftsentwürfe der abendlichen Vorträge an den jeweils darauf folgenden Vormittagen aufgegriffen und in professionell begleiteten Kreis-Dialogen oder systemischen Aufstellungen gemeinsam schöpferisch erforscht.

Zu den Vortragenden gehören heuer Jos de Blok, der Gründer des international Schule machenden mobilen Pflegemodells BUURTZORG, die Autorin und Integrationsexpertin Jagoda Marinić, die mit dem Aufbau und der Leitung des Welcome-Centers für Neu-Heidelberger mit integrierter Ausländerbehörde und speziellem Kulturprogramm für Furore sorgte, sowie Friedrich Glasl, einer der renommiertesten Konfliktforscher und Mediatoren Europas, der unter dem Titel „Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur“ referiert. Des Weiteren spricht Verena Ringler, Leiterin des Bereichs Internationale Verständigung der Stiftung Mercator, über die Herausforderungen zur Erhaltung und Beförderung der Handlungsfähigkeit eines gemeinsamen Europas, und zum Abschluss referiert Hartmut Rosa, einer der meistdiskutierten Soziologen im europäischen Raum, über „Resonanz:

Eine Soziologie der Weltbeziehung“ – so auch der Titel seines neuesten Buches, für das er 2016 mit dem „Tractatus“, dem Essay-Preis des Philosophicum Lech bedacht wurde.

Ein Highlight ist zweifellos auch „Utopia in Concert“ am Mittwoch, den 26. April um 19 Uhr als Zusammenspiel herausragender Künstlerpersönlichkeiten zeitgenössischer Musik aus ganz Europa. Das detaillierte Programm der “Tage der Utopie” 2017 findet sich auf www.tagederutopie.org.

Montag 24. – Sonntag 30. April 2017

Bildungshaus St. Arbogast in Götzis

Details und Anmeldung: www.tagederutopie.org, T +43 5523 62501-828

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