Mäder ist eine Netzwerkgemeinde

Eine Gemeinde ist so stark wie die Netzwerke in die sie eingebunden ist. Die Gemeinde Mäder betreibt daher aktive Netzwerkarbeit.

Hier einige Beispiele:

 


amKumma RegionLogo amKumma

 

Zunehmend verändern vernetzte Lebens- und Wirtschaftsräume die Anforderungen an kommunale Entwicklungspolitik und Raumplanung. Gemeindegrenzen verlieren für immer mobilere Bürger an Bedeutung. Grundbedürfnisse wie Wohnen, Arbeiten, Erholung und Bildung werden in der Region befriedigt. Damit sinken die Erfolgschancen ausschließlich kommunaler Lösungsansätze.



Altach, Götzis, Koblach und Mäder arbeiten daher als Region amKumma intensiver zusammen. 2006 gründeten die vier Gemeinden daher den Verein amKumma. Die Mitgliederversammlung bilden die Gemeindevorstände, der Vereinsvorstand wird von den vier Bürgermeistern gebildet.



Regionale Zusammenarbeit darf aber nicht auf Politik und Verwaltung beschränkt bleiben. Wirtschaft, Vereine, Freizeit- und Kultureinrichtungen sind eingeladen, verstärkt zu kooperieren. Miteinander reden und einander verstehen sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

 


e5 e5 Logo

Am 08.03.1999 ist Mäder als Startgemeinde zur e5-Qualifizierung beigetreten. e5 ist ein Programm zur Qualifizierung und zur Auszeichnung von engagierten Gemeinden. Es wurde - in Anlehnung an das Schweizer "Label Energiestadt" - im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung vom Energieinstitut im Jahr 1998 ins Leben gerufen und zusammen mit den mit den Partnern Energie Tirol und dem Salzburger Institut für Raumplanung (SIR) weiterentwickelt.

Im Rahmen des e5-Programmes wird eine kontinuierliche, energiepolitische Arbeit in der Gemeinde unterstützt. Das e5-Programm stellt den Erfolg dieser Arbeit sicher und macht ihn sichtbar. Dazu wurde in der Gemeinde ein e5-Team gegründet.

 

Seit 2005 hat die Gemeinde Mäder 5 e’s. Bei der Rezertifizierung 2009 konnten die 5 e’s mit einer Umsetzung von 85 % der möglichen Maßnahmen eindrucksvoll bestätigt werden.

 

 


 

Gemeindenetzwerk Allianz in den Alpen Logo Allianz

 

02.09.1996:

Teilnahme als Pilotgemeinde an einem von CIPRA und AFI initiierten Projekt zur Erarbeitung von Öko-Audit-Grundlagen.

16.02.1998:

Beitritt zum Gemeindenetzwerk „Allianz in den Alpen“.



Das Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen" ist ein Zusammenschluss von derzeit 270 Gemeinden und Regionen aus 7 Staaten des Alpenraums und besteht seit 1997. Die Mitglieder setzen alles daran, gemeinsam mit ihren BürgerInnen den alpinen Lebensraum zukunftsfähig zu entwickeln. "Austauschen - Anpacken - Umsetzen" ist dabei der Leitgedanke des Gemeindenetzwerks.
Grundlage und Leitfaden für eine nachhaltige Entwicklung ist die Alpenkonvention. Ihre Umsetzung soll dort mit Leben erfüllt werden, wo der/die Einzelne mit gestalten kann – in der Gemeinde.

 

Die nachhaltige Nutzung des Alpenraumes verpflichtet zur Erhaltung des natürlichen Kapitals. Sie erfordert, dass der Verbrauch erneuerbarer Ressourcen (Rohstoffe, Wasser, Energie) nicht schneller erfolgt als sie durch dauerhafte erneuerbare Ressourcen ersetzt werden können.

 

Nachhaltige Nutzung verlangt auch die Reduktion von Schadstoffemissionen auf mindestens jenes Maß, dass Luft, Wasser und Boden noch binden und abbauen können.

 

Dazu führt das Gemeindenetzwerk ein von einer privaten Stiftung mit € 1.200.000,-- gefördertes Projekt durch.



 


 

Logo Klimabündnis
Klimabündnis

(Beitritt 03.11.1993)

 

Der Treibhauseffekt ist Hauptursache für die bereits merkbare Klimaveränderung. Er wird durch die Anreicherung von Spurengasen in der Atmosphäre, allen voran Kohlendioxid, verstärkt. Hauptverantwortlich dafür sind zwei Faktoren:

  • Die Verbrennung enormer Mengen fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung und für den motorisierten Verkehr in den Industrieländern.
  • Die fortschreitende Zerstörung der tropischen Regenwälder für exportorientierte Landwirtschaft, Industrie, Kraftwerke, Bergbau sowie Tropenholzgewinnung.

Aufgrund dieser globalen Zusammenhänge entstand das Klimabündnis innerhalb Europas. Aufgabe der Mitgliedsgemeinden ist die Umsetzung lokaler Aktionsprogramme zum Klimaschutz und die Zusammenarbeit mit den indigenen PartnerInnen zum Erhalt des tropischen Regenwaldes.

 

Mit dem Beitritt zum Klimabündnis ist die Gemeinde folgende Verpflichtungen eingegangen:

  • Reduzierung der CO2-Emissionen (Stand 1989) der Kommune um 50 % bis zum Jahre 2010.
  • Weitgehende Reduzierung aller treibhausrelevanten Gase im kommunalen Bereich.
  • Vermeidung von Tropenholz im kommunalen Bereich
  • Informationsaustausch mit anderen Kommunen
  • Unterstützung der indigenen Völker
  • Information der Bevölkerung über die genannten Zielsetzungen und Förderung von Energiesparmaßnahmen im privaten Bereich

 

 


 

Umweltverband Logo Umweltverband


Der Umweltverband ist ein Zusammenschluss der 96 Gemeinden Vorarlbergs. Er unterstützt sie bei den Aktivitäten im Umweltbereich und vertritt deren umweltpolitische Interessen gegenüber Land, Bund und Privatwirtschaft. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Kommunen, Experten und Interessenvertretern entwickelt der Umweltverband Qualitätsstandards zu umweltrelevanten Themen. Der Verband ist auch Plattform zur Meinungsbildung in aktuellen Abfall- und Umweltfragen.



Einen Spezialbereich stellt das ökologische Einkaufen und Bauen dar. Das öffentliche Einkaufsvolumen der EU-Länder beträgt bis zu 17% der gesamten Wirtschaftsleistung. Einen großen Teil davon investieren die Gemeinden – und das immer stärker mit nachhaltiger Orientierung.
Der Vorarlberger Umweltverband ist dabei wirksam behilflich mit dem „ ÖkoBeschaffungsService“ (ÖBS) Vorarlberg und dem Servicepaket "Nachhaltig:Bauen in der Gemeinde“.

 

Die Gemeinde Mäder bezieht alle Bürobedarfsartikel vom Schreibpapier bis zum Computer über den Umweltverband. Die Aufstockung der Volksschule wird vom Umweltverband begleitet.  Damit wird sichergestellt, dass nur ökologische Baustoffe zum Einsatz kommen.