Architektur

Die heutige Kulturbühne AMBACH ist das Ergebnis jahrelanger Planung und einer positiv entschiedenen Volksabstimmung der Götzner Bevölkerung im Jahre 1998. Dem vorangegangen sind Besichtigungen beispielhafter Lösungen im In- und Ausland, eine Standort- und eine Verkehrsstudie sowie ein Baukünstlerischer Wettbewerb, den Architekt BSA Hubert Bischoff aus St. Margrethen für sich entscheidenkonnte. Im September 1998 erfolgte dann der Spatenstich für den Neubau der Kulturbühne AMBACH.

Parallel dazu wurde 1999 und 2000 das Vereinshaus renoviert - ein altes Kino, dessen baulicher Ursprung bereits in das Jahr 1890 zurückgeht.

Am 8. März 2000 konnte die erste Veranstaltung im neuen "Großen Saal" der Kulturbühne AMBACH - noch mit ein paar kleineren Einschränkungen - stattfinden. Feierlich eröffnet wurde die Kulturbühne AMBACH dann am 11. Juni 2000.

Das neue Gebäude ist aus Holz konstruiert. Eine Glashaut, aus einzelnen vertikalen Glasstreifen gebildet, ist der Wetterschutz. Auch innen ist dieses Kulturhaus vollständig aus Holz gebaut. Das Eichenholz, ins warme Licht gesetzt, erzeugt einen besonderen, eigenständigen und zurückhaltenden Raumausdruck.

Ein Raum fürs Auge, ein Raum fürs Ohr, ein Raum zum Berühren, ein Raum zum Riechen und Erleben, ein Raum für die Sinne.

Kunst am Bau

"AM BACH 10 - Für die einen die größte Hausnummer, für die anderen Kunst am Bau." Mag. Christoph Kurzemann

Die großen Lettern an der Fassade der Kulturbühne AMBACH sind ein Beitrag zur "Kunst am Bau" des aus Götzis stammenden Künstlers Karlheinz Ströhle (1957 - 2016). Im großzügigen Foyer ist ein weiteres Werk aus Würfeln und Kugeln des Bildhauers und Konzeptkünstlers Hubert Lampert (ebenfalls aus Götzis) zu sehen. Das reliefartige Objekt aus der Konzeption der "Informationsbänder" stellt konkrete Aussagen im Binärcode (Kugeln = 0 und Würfeln = 1) dar. In diesem Fall heißt die "hölzerne" Botschaft: "Zeitraum für Inspirationen und Empfindungen".

Kunst am Bau_Ströhle_Festschrift 001.jpg Kunst am Bau_Lampert_Festschrift 052.jpg

Planung und Ausführung Neubau

Architekt Arch. BSA Hubert Bischoff, St. Margrethen (Schweiz)
Akustik Akustikbüro Prof. Karl-Heinz Müller, München (Deutschland)
Bühnenplanung Eberhard Bühnen AG, Weesen (Schweiz)
Orchestergraben Stahlbau Meyer GmbH + Co. KG, Nüziders

 

 

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